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IN DER ERSTEN WOCHE LACHST DU JEDEN TAG DREI STUNDEN LANG
Du lachst einfach ohne jeden Grund. Weil Lachen und Gedanken nicht gleichzeitig vorhanden sein können, hilft dir das Lachen aus dem Kopf zu kommen um dich so für die Transformation zu öffnen. Das Leben verliert seine Ernsthaftigkeit. Du fühlst dich erfrischt und leicht.

IN DER ZWEITEN WOCHE WEINST DU JEDEN TAG DREI STUNDEN LANG
Wir alle haben viel Trauer, Schmerz, Ängste und Leiden unterdrückt. Tief in uns drin ist ein Fluss von Tränen, der darauf wartet, fließen zu dürfen. Wenn du den Tränen freien Lauf lässt, befreist du dich von Schwere und Traurigkeit und deine Wunden können heilen. Während dieser emotionalen Phase wirst du liebevoll unterstützt und ermutigt.

IN DER DRITTEN WOCHE BIST DU JEDEN TAG DREI STUNDEN LANG STILL
(50 Minuten sitzen, 10 Minuten ruhige Bewegung zu Musik)
Du wirst zum „Beobachter auf dem Berg“. Du lässt die Gedanken und alles was innen und außen passiert vorbeiziehen. In diesem Beobachten liegt das ganze Geheimnis. Du bist vollkommen bei Dir und Deinem innersten Sein. Die Zeit der Stille verhilft Dir zu Klarheit und Bewusstheit um die Prozesse, durch die du die beiden ersten Wochen gegangen bist, zu verinnerlichen.

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LACHEN
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es dich, wenn du richtig, im richtigen Augenblick lachst, aus deiner Unbewusstheit in den freien Himmel katapultiert, aus der Finsternis ins Licht. Nichts kann dein Denken so unterbrechen wie das Lachen: Einen einzigen Augenblick lang bist du nicht mehr im Kopf, einen einzigen Augenblick lang steht für dich die Zeit still. Einen einzigen Augenblick lang hast du einen anderen Raum betreten, in dem du total und geheilt und ganz bist.

WEINEN
Wenn du nicht weinen willst, werden deine Augen ihren Glanz verlieren, denn dafür sind Tränen nötig; sie sind etwas ausgesprochen Lebendiges. Wenn du hin und wieder weinst und dich ausheulst, richtig da reingehst – dazu wirst ­– und dir Tränen aus den Augen zu strömen beginnen, reinigt das deine Augen, sie werden wieder frisch, jung und unschuldig.

STILLE
Denken heißt Wörter: Selbst heißt Schweigen. Dein Denken besteht aus all den Wörtern, die du angesammelt hast; Schweigen ist das, was seit eh und je zu dir gehört hat, es ist nichts Angesammeltes. Man kann es auch dein Selbst nennen. Es ist das, was dich im Innersten ausmacht. Diese Stille ist Meditation. Es kommt darauf, dein ganzes Verhalten zu ändern, deine Aufmerksamkeit statt den Wörtern dem Schweigen zu widmen – welches immer hier ist.

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